Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum der Opfer

Forum-der-Opfer.de

Suchmaschineneintrag Sofortkredit
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.916 mal aufgerufen
 Angehörige von Opfern
Daddy Offline

Administrator


Beiträge: 76

07.10.2006 10:53
Meine kleine Tochter Antworten
Hallöchen!

Ja, ich hab hier auch eine nicht sehr schöne Geschichte beizutragen. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Forum eröffnet habe...

Ende Januar 2005 trennten sich meine Frau und ich. Unsere Tochter war zu diesem Zeitpunkt 3 Jahre alt. Wir lebten bis Mai 2005 noch gemeinsam in einer Wohnung. Sie zog dann zurück zu ihren Eltern, 60km entfernt von der gemeinsamen Wohnung.
Kurz vorweg... Meine Frau erzählte früher schon immer, dass sie als Kind von ihrem Stiefvater massiv sexuell belästigt wurde.
Ca. 2 Jahre hatte sie überhaupt keinen Kontakt zu ihren Eltern, dann zog sie plötzlich wieder zu ihnen. Meine Tochter Sarah durfte ich dann erstmal gar nicht mehr sehen. Nicht mal am Telefon ließ sie mich mit ihr sprechen.

Als dann nach einiger Zeit durch anwaltliche Vereinbarungen ein Umgangsrecht vereinbart wurde, erzählte mir meine Tochter an einem Umgangswochenende, dass sie sich bei ihrem Opa ständig auf die "Büchse" (sie nennt ihr Geschlechtsteil so) legen müsste.
Natürlich schellten da bei mir sämtliche Alarmglocken. Ich informierte sofort das zuständige Jugendamt, welches mich an eine Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt weiterleitete. Die dort für mich zuständige Dame und auch die Sachbearbeiterin vom Jugendamt rieten mir dringend, Sarah nicht mehr zurück zur Mutter zu bringen und doch einen Psychologen einzuschalten.
Diese Ratschläge befolgte ich natürlich und behielt meine Tochter bei mir. Auch ging ich mit ihr zu einem Arzt und Psychotherapeuten, der mich im Verdacht des Missbrauchs bestärkte. Er riet mir sogar, den Kontakt zur Mutter ersteinmal abzubrechen, da Sarah ein sehr auffälliges Verhalten an den Tag legte, sobald nur die Rede von der Mutter oder vom Opa war. Sie reagierte ängstlich und panisch, sie weinte, sobald ihre Mutter nur anrief.
Meine Frau beantragte bei Gericht sofort das alleinige Sorgerecht für unsere gemeinsame Tochter. Ich allerdings auch.
Im Oktober 2005 kam es dann zu einer Verhandlung, in der der Richter zwar kein Urteil fällte, aber es für richtig hielt, dass Sarah auf jeden Fall bis zu einer Entscheidung bei mir bleiben sollte, allerdings regelmäßige Umgänge mit der Mutter stattfinden sollten.
Schon beim ersten Umgang schoss meine Frau wieder quer. Sie brachte mir Sarah einfach nicht zurück. Die Polizei konnte sie dann allerdings zur Vernunft bringen. Doch bewies meine Frau gleich beim ersten Mal, dass sie nicht in der Lage ist, sich an Vereinbarungen zu halten.
Im November dann behielt sie Sarah wieder einfach bei sich, und auch die Polizei meinte, dass ich das über das zuständige Familiengericht regeln muss.
Kurz darauf gab es die nächste Verhandlung, in der der Richter unverständlicherweise das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Mutter übertrug. Er forderte ein Gutachten des Arztes an, bei dem ich mit Sarah war. Dieser wusste angeblich plötzlich von nichts und hat Sarah laut seiner Aussage nie untersucht.
Somit stand ich vor Gericht als absolut unglaubwürdig da. Mein Rechtsanwalt, der selbst auch mit diesem Arzt gesprochen hatte, konnte dieses auch nicht glauben.
Meine Frau zeigte mich wegen Verleumdung an, da die Vorwürfe wegen des sexuellen Missbrauchs ja nicht richtig wären. Daraufhin schaltete sich die Kriminalpolizei ein und mein Schwiegervater wurde des sexuellen Missbrauchs an Kindern bezichtigt. Er wies diese Vorwürfe natürlich weit von sich und meine Frau deckte ihn auch noch.
Somit wurde dieses Verfahren wieder eingestellt.
Jetzt lebt Sarah bei ihrer Mutter und darf alle 2 Wochen übers Wochenende zu mir. Jedesmal gibt es Tränen, weil sie Angst hat, wieder zu meiner Frau zurück zu müssen.
Sie steht unter enormem psychischen Druck und droht, daran zu Grunde zu gehen.
Jetzt Ende November wird ein familienpsychologisches Gutachten erstellt. Im Dezember dann wird die endgültige Verhandlung sein, bei der ich hoffentlich die traurige Wahrheit unter Beweis stellen kann und das alleinige Sorgerecht für meine Süße, die nächstes Jahr im Januar schon 5 wird, bekomme.

Soweit mal...

LG
Daddy
________________________________________________________

Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur!

Buzzi Offline

Administratorin

Beiträge: 9

07.10.2006 21:57
#2 RE: Meine kleine Tochter Antworten

Stefan ich hab deine Kleine heute ja kennengelernt und muss sagen, sowas Süsses hab ich selten erlebt! Die Kleine is soo putzig und ein richtiges Mädchen halt...einfach süss!

Ich hoffe ganz doll fest, dass alles gut ausgeht! Bitte halte mich auf dem Laufenden ja? ich denk ganz doll an dich und drück dir die daumen! Irgendwann kanns ja nur noch bergauf gehen!

Daddy Offline

Administrator


Beiträge: 76

29.12.2006 23:04
#3 RE: Meine kleine Tochter Antworten

Mal wieder die aktuellen Neuigkeiten...

Anfang Dezember begann das angeordnete familienpsychologische Gutachten.
Eine sehr erfahrene Psychologin nahm sich unseren Fall zur Brust.
Jetzt heißt es (mal wieder) abwarten.

Sorry, mehr gibts momentan nich... *wart*
________________________________________________________

Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur!

Jules Offline

Tagelöhner

Beiträge: 3

20.12.2008 23:06
#4 RE: Meine kleine Tochter Antworten

Hallo "Daddy"
Ich möchte dir großen Respekt aussprechen! Deine kleine kann wirklich stolz darauf sein so einen Vater wie dich zu haben! Ich drücke dir ganz fest die Daumen das es nach deinen und nach den Vorstellungen deiner Tochter weiter laufen wird!
Viele liebe Grüße
Jules

 Sprung  
Forum der Opfer

Wer die Augen verschließt, kann nichts sehen.

Wer nichts sieht, kann nichts erkennen.

Wer nichts erkennt, kann nicht handeln.

Wer nicht handelt, macht sich schuldig!

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz